Email & Internet Marketing GlossarInformieren Sie sich über die aktuelle Terminologie des Engagement Marketings Die Sprache des Engagement Marketings verändert sich ebenso schnell wie die digitale Welt. Mit diesem umfassenden Glossar des aktuellen Vokabulars bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Application Programming Interface (API) (Anwendungsprogrammierungsschnittstelle): Eine von einem Computersystem, einer Bibliothek oder einer Anwendung bereitgestellte Schnittstelle, die es anderen Computerprogrammen ermöglicht, Dienste anzufordern. Die API ermöglicht den Datenaustausch zwischen Diensten. Approved Sender (Zugelassener Absender): Ein E-Mail-Absender, der von dem Empfänger für die Zusendung von Mitteilungen autorisiert wurde. Der Empfänger autorisiert den Absender üblicherweise in seinen Spam-Filtern bzw. E-Mail-Clients. Authentication (Authentifizierung): Dieser Technologiestandard wurde entwickelt, um die wahre Identität eines E-Mail-Absenders zu ermitteln. Das Authentifizierungsprogramm prüft, ob ein Computer-Server, eine IP-Adresse bzw. ein Absender berechtigt ist, E-Mails von einer bestimmten Domain aus zu senden. Es gibt zwei Authentifizierungsstufen: IP-Stufe auf Domain-Ebene und kryptografisch auf der Ebene der Mitteilung. Automated Campaign (Automatisierte Kampagne): Eine Kommunikationsreihe, bei der jeder Eingabezyklus, Schritt und Kontaktweg automatisch durch vordefinierte Auslöser ausgeführt wird. Automated Feedback Loops (Automatisierte Feedback-Schleifen): Diese Technologie wird von großen Internet-Service-Providern und Enhanced-Service-Providern verwendet, um SPAM-Beschwerden zur Löschung des Empfängers an den E-Mail-Absender weiterzuleiten. Blacklist (Schwarze Liste): Eine Liste von Adressen, Domains und IP-Adressen, die von bei den Internet-Service-Providern eingerichteten Spam-Filtern an der Versendung von E-Mails gehindert werden. Benutzer mit schlechtem Zustell- oder Spam-Verhalten können auf einer schwarzen Liste landen. Blog: Eine Website, die ein persönliches Online-Tagebuch enthält. Dieses kann Gedanken, Kommentare oder Hyperlinks des Verfassers enthalten. Campaign Resources (Kampagnen-Ressourcen): Alle E-Mails, Umfragen, Microsites und Direct Mails in Verbindung mit einer Kampagne, die zum Zweck der Organisation und Analyse zusammengefasst werden. CAN-SPAM Act of 2003: (Gesetz zur Eindämmung der Belästigung durch unerwünschte pornografische Inhalte und Marketing): Dieses Gesetz reguliert den Versand gewerblicher E-Mails und sieht Strafen für Spam-Mail-Versender und Unternehmen vor, deren Produkte in Spam-Mails beworben werden, wenn diese gegen das Gesetz verstoßen. Darüber hinaus verleiht das Gesetz Verbrauchern das Recht, E-Mail-Versender aufzufordern, ihnen keine Spam-Mails mehr zu senden. Conditional Content (Bedingter Inhalt): Texte, Bilder oder andere kreative Inhalte in einer Mitteilung, die ein Empfänger nur dann erhält, wenn er von dem Absender festgelegte Kriterien erfüllt. Bedingte Inhalte lassen sich am besten als einfaches „Entweder/oder"-Verhältnis beschreiben. Informationsblöcke werden nur versendet, wenn ein Lead eine bestimmte Bedingung erfüllt. Wenn der Lead die Bedingung nicht erfüllt, wird kein Standardinhalt anstelle des bedingten Inhalts eingefügt. Confirmed Opt-in (Bestätigung der Aufnahme in eine Mailing-Liste): Stringente und anerkannte Methode zur Erlangung der Zustimmung für den Versand von E-Mails. Der Absender muss von dem potenziellen Empfänger eine Bestätigung erhalten und anschließend per E-Mail bestätigen, dass die Person der Aufnahme in eine Mailing-Liste zugestimmt hat. Zu den Vorteilen des „Confirmed Opt-In"-Verfahrens zählen die sofortige Schaffung eines guten Eindrucks von der Marke und die Prüfung der Gültigkeit einer E-Mail-Adresse, bevor diese die Zustellbarkeit des Absenders schädigen kann. Cryptographic Authentication (Verschlüsselte Authentifizierung): Diese Methode verwendet die Domainschlüssel-Technologie, bei der Schlüsselpaare von den E-Mail-Absendern generiert werden (ein Paar im Domain-Namen-System und ein Paar in der Message-Kopfzeile). Mailbox-Provider fragen das Domain-Namen-System ab, um sicherzustellen, dass die Schlüsselsignatur in der Kopfzeile mit dem DNS-Schlüssel übereinstimmt. Demand Generation (Bedarfsgenerierung): In diesem Prozess werden dem Vertriebsteam kontinuierlich qualifizierte Kontaktdaten übermittelt. Domain Name System (DNS): Dieses System speichert viele Arten von Informationen und verbindet diese mit Domain-Namen oder übersetzt diese Domain-Namen (Computer-Host-Namen) in IP-Adressen. Darüber hinaus listet das System für jede Domain alle E-Mail-Exchange-Server auf, die E-Mails akzeptieren. Double Opt-in: Diese Anmeldemethode verschärft die „Confirmed-Op-In"-Methode, indem sie den Empfänger zweimal auffordert, zu bestätigen, dass dieser E-Mails von einem Absender erhalten möchte. Erst nach der zweiten Bestätigung gilt das Verfahren als abgeschlossen. Dynamic Content (Dynamischer Inhalt): Abschnitte eines Inhalts in der Mitteilung eines Absenders, die sich verändern, wenn der Empfänger bestimmte vorgegebene Kriterien erfüllt. Dies ermöglicht es dem Absender, Mitteilungen zu personalisieren und den Empfänger noch besser einzubeziehen. Engagement Marketing: Eine effektive Marketing-Methode, mit der ein Unternehmen versucht, Kunden und Geschäftsinteressenten durch hochpersonalisierte und direkte Kommunikation und Interaktion stärker zu einzubeziehen. Enterprise Marketing Management: Diese Software-Lösungen steigern die Effektivität und Effizienz von Marketing-Initiativen durch die Automation bestimmter Aktivitäten wie etwa dem Datenmanagement und der Datenanalyse, der Entwicklung kreativer Inhalte, dem Dateiaustausch und der betrieblichen Ausführung. ESP: (Email Service Provider) Ein Unternehmen, das E-Mail-Dienstleistungen anbietet. Filter: (einschließlich ISP-, Unternehmens- und Kundenfilter) Diese E-Mail-Technologie fängt unaufgeforderte oder Spam-Mails ab. Frameset: Ein Code, der verwendet wird, um verschiedene HTML-Dokumente innerhalb desselben Browser-Fensters anzuzeigen. Mehrere Frames ermöglichen es Website-Designern bestimmte Informationen sichtbar zu halten, während man durch separate Frames navigiert oder scrollt. Internet Protocol (IP) Address (Internetprotokoll-Adresse): Diese Nummer wird von Geräten genutzt, um sich untereinander zu erkennen und miteinander in einem Computer-Netzwerk über den Internetprotokoll (IP)-Standard zu kommunizieren. Zu den teilnehmenden Netzwerk-Geräten zählen Router, Computer, Time-Server, Drucker, Internet-Faxgeräte und einige Telefone. IP-Level Authentication (IP-basierte Authentifizierung): Diese Technologie ermöglicht es einem Empfänger zu prüfen, ob die erhaltene E-Mail von einer IP-Adresse stammt, die zu der Versendung für die jeweilige Domain berechtigt ist. Hierdurch wird verhindert, dass ein Absender seine wahre Identität verschleiert. ISP (Internet Service Provider): Ein Unternehmen, das einen Internet-Zugang gegen Gebühr anbietet. Lead Management (Kontaktmanagement): Eine allgemeine Strategie für Leadgenerierung, -scoring und -betreuung vom Geschäftsinteressenten bis zum Kunden. Lead Nurture (Kontaktpflege): Der Prozess der Identifizierung potenzieller Kunden, der Einleitung des Informationsaustauschs und der Führung der Leads durch den Verkaufsprozess bis zum Geschäftsabschluss. Lead Scoring (Kontaktbewertung): Die Einstufung potenzieller Kunden nach ihren Kaufinteressen. Lead-to-Sale Process (Geschäftsentwicklungsprozess): Der gesamte Marketing- und Verkaufs-Prozess von der Anfragegenerierung bis zum Geschäftsabschluss. Dieser Prozess läuft im Allgemeinen wie folgt ab: Anfrage > Eindrücke > Marketing-Qualifizierung > Verkauf akzeptiert > Verkauf qualifiziert > Geschäftsabschluss. Marketing Qualified (Marketing-Qualifikation): Dieser Begriff bezieht sich auf einen zwischen der Verkaufs- und Marketingabteilung vereinbarten definierten Satz von Kriterien, die ein Lead erfüllen muss, bevor er zum Nachfassen an die Verkaufsabteilung weitergeleitet wird. Marketing Technology Provider (Anbieter von Marketing-Technologien): Ein Unternehmen mit Fachkenntnis in Bezug auf die wesentlichen Technologien, Kommunikationskanäle und besten Praktiken, die anderen Unternehmen helfen, Kunden und Leads besser einzubeziehen und intensive Beziehungen zu denselben aufzubauen. Message Transfer Agent (MTA): Der MTA ist für die Zustellung von E-Mail-Mitteilungen verantwortlich. Nach dem Erhalt einer Mitteilung von einem Mail User Agent oder einem anderen MTA speichert der MTA diese lokal, analysiert gleichzeitig die Empfänger und stellt die E-Mail zu oder leitet sie an einen anderen MTA weiter. Der MTA kann in beiden Fällen die Kopfzeile der E-Mail bearbeiten oder ergänzen. E-Mail-Server, die für hohe E-Mail-Volumen verantwortlich sind, stellen eine kritische Komponente für die Zustellbarkeit dar und sollten über eine AAR-Unterstützung (Authentication, Accreditation und Reputation) verfügen. Der MTA sorgt darüber hinaus für eine angemessene Übertragungsgeschwindigkeit und drosselt jede Domain/ISP auf der Grundlage des Echtzeit-Feedbacks. Darüber hinaus steuert der MTA die Bounce-Verarbeitung. Microsite: Eine Website, die spezifische zielgerichtete Inhalte entsprechend einer Marketing-Kampagne enthält. O Permission-Based Marketing (Erlaubnisbasiertes Marketing): Diese Methode erfordert eine Bestätigung, durch die der Kunde oder Lead auswählen kann, welche Mitteilungen er erhalten möchte. Phishing: Diese kriminelle Online-Handlung nutzt die Methode der sozialen Manipulation, um auf betrügerische Weise an vertrauliche Daten wie etwa Passwörter oder Kreditkarteninformationen zu gelangen. Hierzu gibt sich der Absender als vertrauenswürdige Person oder seriöses Unternehmen im Rahmen elektronischer Kommunikation aus. Phishing-Versuche erfolgen üblicherweise per E-Mail oder Instant Messaging. Podcasting: Eine Methode zur Verbreitung multimedialer Dateien (z.B. Audio- oder Videoprogramme) über das Internet durch überregionale Einspeisung zur Wiedergabe auf mobilen Geräten und Computern. Der 2004 geschaffene Begriff setzt sich aus den Begriffen „iPod" und „Broadcasting" zusammen. Prospect (Geschäftsinteressent oder potenzieller Kunde): Ein Unternehmen oder eine Person, die potenziell bereit sind, ein Produkt Ihres Unternehmens zu erwerben. Relationship Marketing (Beziehungs-Marketing): Bei dieser Methode pflegen Unternehmen eine interaktive Kommunikation mit ihren potenziellen, aktuellen und inaktiven Kunden, um deren Bedürfnisse besser zu verstehen und über den gesamten Lead Life Cycle persönliches und überzeugendes Marketing zu bieten. Reputation (Ruf): Eine auf dem Online-Verhalten basierende Methode der Prüfung des Umfangs und der Qualität der von einer bestimmten IP-Adresse über einen vorgegebenen Zeitraum gesendeten E-Mail-Mitteilungen. Hierdurch wird anhand der Identität des Absenders, des Internet Service Providers, des Empfängers und des externen Feedbacks sowie der Sauberkeit der Liste gezeigt, ob ein Unternehmen ein legitimer Absender ist, um auf diese Weise die Zustellbarkeit zu verbessern. Retain (Kundenrückgewinnung): Prozess der Ermittlung inaktiver Kunden und deren Rückgewinnung durch erneute Einbeziehung. Rules-Based Marketing (Regelbasiertes Marketing): Eine automatisierte Marketing-Strategie, bei der vordefinierte „Wenn/Dann"-Regeln die Kampagne steuern und bestimmen, welche Informationen wann an wen gesendet werden, welche Geschäftsinteressenten und Kunden in welche Kategorien fallen etc. Der Prozess ermöglicht Marketern eine zeitgemäße, relevante und konsistente Werbekommunikation über verschiedene Kanäle. Search Engine Marketing (SEM) (Suchmaschinen-Marketing): Diese Marketing-Methode dient dazu, die Sichtbarkeit einer Website auf den Ergebnisseiten von Suchmaschinen zu erhöhen. Seed List (Seed-Liste): Eine Gruppe von Personen in einem Unternehmen, die eine Kampagne oder E-Mail sehen müssen, wenn diese an die Zielgruppe gerichtet wird. Sender Policy Framework (SPF)/Sender ID: Eine Form der Authentifizierung, die eine Registrierung der genehmigten sendenden IP-Adressen erzwingt. Shared IP Address (Gemeinsam genutzte IP-Adressen): Mehrfache E-Mail-Mitteilungen, die von einer einzigen IP-Adresse an mehr als ein Unternehmen gesendet werden. Single Opt-in (Einmalige Anforderungsbestätigung): Eine Anmeldemethode, bei der interessierte Parteien ein Kästchen markieren oder auf einen Link klicken müssen, um dem Erhalt von E-Mails zuzustimmen. Soft Bounce: Diese Antwort wird gesendet, wenn ein Mail-Server eines Empfängers Ihre E-Mail vorübergehend nicht annehmen kann. Dies passiert typischerweise, wenn die Mailbox eines Empfängers voll ist oder der Mail-Server unerreichbar ist oder nicht antwortet. Spam: Unerwünschte gewerbliche E-Mails, die an eine Vielzahl von Adressen gesendet werden. Im CAN-SPAM-Gesetz steht Spam für unerwünschte Pornografie und Marketing. Standard Opt-in (Standard-Anforderungsbestätigung): Dieser Prozess erfordert eine aktive Bestätigung des Abonnenten, um E-Mail-Benachrichtigungen zu erhalten. Suspect (Verdächtig): Ein Unternehmen oder eine Person, das/die direkten oder indirekten Kontakt zu den Produkten oder Dienstleistungen eines Unternehmens hat oder von einem Unternehmen etwas gekauft oder an dasselbe gespendet hat. Web Tracking: Diese Technologie ermöglicht es Unternehmen, Besuche auf ihren Webseiten zu verfolgen und Mitteilungen an potenzielle Kontakte zielgerichtet anhand der von denselben besuchten Webseiten zu versenden. White List: Eine Gruppe akkreditierter vertrauenswürdiger Adressen, Domains und IPs, die für den Durchgang durch bei Internet-Service-Providern erstellte Spam-Filter und Unternehmens-Filter genehmigt wurden. White Lists dienen oftmals dazu, Vorfälle mit falschen Positiven zu reduzieren und basieren oftmals auf der Annahme, dass die meisten legitimen E-Mails von einer relativ kleinen und festen Anzahl von Absendern stammen. |