In Ihrem E-Mail-Programm sind Unmengen an Daten versteckt. Während sich viele E-Mail-Marketer auf Standard-E-Mail-Berichte verlassen, kann die Aufschlüsselung der Daten nach verschiedenen Faktoren einschließlich der Opt-in-Quelle, der Zeit, der Demographie, der Aktivitäten und vielen anderen Aspekten eine Vielzahl nutzbarer Erkenntnisse liefern.
Sie können diese Messwerte nutzen, um Probleme zu diagnostizieren und Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren. Nachfolgend finden Sie acht Beispiele:
1. Nach ISP-Domänen aufgeschlüsselte Messwerte: Hier durch können Sie beispielsweise erfahren, ob AOL-Kunden öfter oder seltener auf E-Mail-Links klicken oder einen Kauf tätigen als Yahoo-Mail- oder Hotmail-Abonnenten. Segmentieren Sie Ihre Liste nach Domänen-Namen und vergleichen Sie die Leistungen in jedem Segment dieser Messwerte. Diese Analyse kann Ihnen beispielsweise helfen, Zustellbarkeits-, Design- oder Darstellungsprobleme in Bezug auf einen bestimmten Internet-Service-Provider zu entdecken.
2. Allgemeine Leistung nach Opt-in-Quellen: Unterscheiden sich Abonnenten, die sich auf Ihrer E-Mail-Anmeldeseite registriert haben, von jenen, die über ein Partnerunternehmen, eine Co-Registrierungsseite, bezahlte Suchmaschinen oder Ihren Kaufprozess zu Ihnen gefunden haben? Diese Analyse kann das Engagement-Niveau verschiedener Quellen offenlegen und Hinweise für Änderungen der Opt-in-Formulare und -Prozesse liefern.
3. Rücklaufquoten nach Tageszeiten/Wochentagen: Dieser Messwert kann Ihnen helfen, die beste Tageszeit oder den besten Wochentag für den Versand zu ermitteln. Zeichnen Sie einen Graphen, der die Rücklaufquoten mit dem Versanddatum und der Uhrzeit vergleicht, und suchen Sie nach erkennbaren Mustern.
4. Rücklaufquoten anhand der wesentlichen geschäftlichen Demographien: Dieser Messwert kann Ihnen zeigen, ob bestimmte demografische Segmente sich schlechter entwickeln als andere und daher besseren Content benötigen und einer verbesserten Segmentierung bedürfen.
5. Engagement der neuen Abonnenten: Segmentieren Sie neue Abonnenten aus Ihrem allgemeinen E-Mail-Stream und verfolgen Sie Öffnungen und Klicks in Ihrer Begrüßungs-E-Mail oder anderen ersten E-Mails. Sprechen Sie Abonnenten, die nicht auf diese ersten E-Mails reagieren, mit einer separaten E-Mail an, um zu fragen, ob es Probleme oder Fragen gibt.
6. E-Mail-Aktivität: Messen Sie, wie viel Aktivität jede E-Mail generiert – die durchschnittliche Anzahl der Klicks pro Person („Klicks pro Klicker“), die Anzahl der Öffnungen pro öffnendem Empfänger, welche Link-Arten konsistent höhere Klickraten generieren etc.
7. Messwerte aufgeschlüsselt nach Zeit auf der Liste: Eine Binsenweisheit besagt, dass Langzeit-Abonnenten weniger aktiv sind als neuere Abonnenten. Segmentieren Sie Ihre Liste in verschiedenen Zeitschritten (zwei Wochen, ein Monat, drei Monate, sechs Monate, ein Jahr, zwei Jahre und länger nach der Registrierung) und vergleichen Sie die Segmente anhand von Messwerten wie etwa Öffnungs-, Klick- und Konvertierungsraten, Abmeldungen und Spam-Beschwerden. Nutzen Sie die Informationen, um die Begrüßung für den Empfänger angenehmer zu machen, und planen Sie Kampagnen, um das Engagement wieder zu wecken.
8. Aktive im Vergleich zu inaktiven Abonnenten: Analysieren Sie Abonnenten auf der Grundlage ihrer Aktivitäten wie etwa fehlende Öffnungen oder Klicks seit mindestens sechs Monaten. Kombinieren Sie diese Analyse mit dem Kaufverhalten und anderen Aktivitäten, um die Aufmerksamkeit der Abonnenten wieder zu wecken und Ihre Adressenlisten zu säubern.
Dies sind nur einige Beispiele für die Analysearten, die Ihnen durch die Nutzung der direkt verfügbaren umfassenden E-Mail-Daten zur Verfügung stehen. Seien Sie innovativ und finden Sie heraus, wie viele verborgene Schätze Sie entdecken können.